HiperScale – Verringerung der Zunderbildung und Optimierung der Entzunderbarkeit und des Entzunderungsprozesses

Situation:
- Zunderbildung während des Wiedererwärmens führt zu Materialverlusten.
- Schlechte Entzunderbarkeit und Zunderrückstände auf den Brammen oder Knüppeln führen zu Oberflächendefekten am gewalzten Produkt.
- Zusammenhänge zwischen Zunderbildung und Zundereigenschaften während des Wiedererwärmens sowie der Einfluss der Zunderbildung auf die Entzunderbarkeit sind nicht ausreichend bekannt.
- Die Leistungsfähigkeit des Entzunderungsprozesses kann nicht ausreichend bewertet werden.
Lösung:
- Entwicklung und Einführung von Zunderdetektionssystemen für die Primär- und Sekundärzundererkennung.
- Generalistischer Ansatz zur Kombination einer kontrollierten Zunderbildung und geeigneter Entzunderungsstrategien.
- Identifizierung und Einstellung von Grenzflächeneffekten bei der Zunderbildung (z.B. Adhäsion des Zunders, Entzunderbarkeit) durch Beschichtungen.
- Validierung der neu entwickelten Verfahrensstrategien.
Betrieblicher Nutzen:
- Verbesserung des Warmwalzprozesses in Hinblick auf die Zunderbildung bzw. Entzunderbarkeit beginnend beim Wiedererwärmofen über die Entzunderung, die Sekundärzunderbildung bis hin zum Vorwalzgerüst.
- Verbesserung der Produktqualität durch Verminderung zunderbedingter Oberflächenfehler.
- Verbesserung des Verständnisses über die Zusammenhänge bei der Zunderbildung.
- Optimierung des Ressourceneinsatzes bei der Entzunderung.
Dieses Projekt wird von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen der Autorinnen und Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig die Ansichten der Europäischen Union wider. Weder die Europäische Union noch die bewilligende Stelle können dafür verantwortlich gemacht werden.


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RFCS-CT-2014-00010
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6 Martin Wunde, M.Sc.
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